Browserversionen und Kompatibilität
Zur Darstellung der Webseiten im Internet kommen in der Regel Internet-Browser wie Mozilla-Firefox oder Internet-Explorer zum Einsatz, selten auch Brailleleser. Das Internet entwickelt sich weiter, neue Darstellungsmöglichkeiten und neue Techniken wie Podcast und Videostreaming eröffnen dem Medium neue Welten. Ich achte bei der Erstellung Ihrer neuen Webseite auf Aktualität, und muß gleichzeitig die alten, noch vorkommenden Browser, berücksichtigen. Bei der Umsetzung Ihrer Webseite sollten Sie in jedem Falle mit einem aktuellen Browser arbeiten.
Um Ihnen die Inkompatibilität von alten Browsern vor Augen zu führen, habe ich in diese Webseite einen kleinen Fehler eingebaut: Das Logo ist ein transparentes PNG, in dem Echtfarbwerte abgespeichert werden können, im Gegensatz zum alten GIF-Format, das konnte nur 256 Farben. Eine echte Neuerung im Bereich der Darstellung, auf die wir Webtechniker gerne zurückgreifen würden.
Mozilla Firefox
Die Darstellung ist makellos. Einwandfreies Rendering der Schriftarten (beachten Sie die Schrift "KONTAKT", besonders das "A", die schrägen Seitenlinien sind nicht stufig wie im folgenden Beispiel des Internet Explorers6)
Der Mozilla-Firefox-Browser ist aus dem Mozilla Projekt hervorgegangen, Mozilla vereinigt einen Mailclienten mit einem Browser in einem Programm ähnlich wie Opera. Der schlanke und leistungsstarke Firefox ist die alleinstehende Browserkomponente. Auf der Webseite finden sich zahlreiche Extensions, mit denen Sie Ihren Browser beispielsweise um einen Ad-Blocker erweitern können. Firefox unterstützt alle gängigen CSS-Varianten, und ist hervorragend geeignet um Typo3 Webseiten zu entwickeln. In Punkto Sicherheit ist der Open-Source-Browser - mit seinen schnellen und automatischen Updates - einer der Besten.
Das Programm vereinigt einen Mailclienten und einen Browser. CSS-Darstellungen sind auf aktuellem Stand. Da der Browser keine großen Marktanteile hat, spielt er für die meisten Anwender keine große Rolle. Trotzdem lohnt sich ein Blick, auf der Webseite bietet Opera auch einen kostenlosen Mini-Opera für Ihr Mobiltelefon an.
Internet Explorer 6.x
In diesem Horrorszenario spielt der Internet Explorer 6 die Hauptrolle. Sie erkennen daß das eigentlich transparente Bild nun gar nicht mehr transparent aussieht. Das Problem ist auch nicht das Entwicklungsdatum des Internet Explorers, das PNG-Format ist seit November 2003 ISO-Standard und W3C-Empfehlung.
Vielmehr versuchte Microsoft die Entwicklung eines freien und lizenzfreien Formates mit Ihrer Marktmacht zu unterbinden.
Der Internet Explorer ist leider eine schlechte Wahl. Er kommt schlimmstenfalls in einer alten Version 6.x daher und kann viele CSS-Eigenschaften nicht richtig interpretieren. Das liegt daran, das Microsoft den Browser 6.x nicht weiterentwickelte, weil Browser Internet Explorer 7.0 in der Entwicklung war. Leider benötigte Microsoft 3 Jahre für die Entwicklung, und somit steht dem normalen, nicht upgedatetem Opa Konnopke nur dieser Browser zur Verfügung. Das Sicherheitsrisiko, sich Viren und besonders Trojaner einzufangen, ist bei diesem Browser besonders groß, hinterlässt er doch offene Scheunentore für alle Arten von Angreifern. Microsoft forderte für dieses Update einen gültigen Lizenzkey, neuerdings verzichten die Redmonder darauf.
Bitte laden Sie ein Update von der Microsoft-Webseite herunter.
Internet Explorer 7
Auf diesem Screenshot erkennt man die nun korrigierte Darstellung des Internet Explorers 7. Das Rendering der Buchstaben unterstützt Anti-Aliasing.
Seit der Version 6.x hat sich eine Menge getan, der Browser hat ein neues Gesicht bekommen. Mittlerweile kann auch CSS gut dargestellt werden, Microsoft bietet Updates an, die Sicherheit ist wieder eingekehrt. Allerdings nur alle vier Wochen, komischerweise gibt Microsoft seine Sicherheitspatches nur an diesem Tag, der zweite Dienstag im Monat, heraus. Mit diesem Browser sind sie gut ausgerüstet, arbeiten aber mit Closed-Source-Software. Ich empfehle jedem den Einsatz von Open-Source-Software.
Safari von Apple
Dieser Browser wird häufig von Grafikdesigner benutzt. Leider kann Safari CSS auch nicht immer standardkonform darstellen, das Bild in unserem Beispiel klappt aber tadellos. Schriftgrößen und Positionierungsangaben verrutschen dem Browser aber schonmal. Leider ist Mac-OS und somit Safari ein Produkt kommerzieller Strukturen, beim Kauf verpflichten Sie sich Mac-Hardware zu benutzen.
Brailleleser
Brailleleser sind Hilfsprogramme für sichtbeeinträchtigte Menschen. Webseiten werden heute extra so gestaltet, das man sich den Quelltext vorlesen lassen kann, etwa mit einem Braillelesegerät. Natürlich lässt das Programm ein paar Sachen weg, und versucht sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Probleme treten beispielsweise in langen Tabellen auf, wie soll man da auch navigieren, und Zeile für Zeile vorlesen lassen, das dauert unter Umständen Tage. Die optisch hervorgehobenen Elemente müssen für diese spezielle Zielgruppe verarbeitbar gemacht werden. Das passiert beispielsweise indem Ihr Webentwickler einen sauberen HTML-Code schreibt und auf Tabellen zu Layoutzwecken verzichtet. Ebenfalls achte ich auf die strikte Trennung von Inhalten und Formatierungen durch konsequenten Einsatz von CSS in einer externen Datei.
Screenshots vom Aussehen Ihrer Seite im Internet Explorer können Sie sich auf http://ipinfo.info/netrenderer/ anfertigen lassen.













